Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen / AGB

Veranstalter des Lausitzer Seenland-Festivals ist die Lausitzhalle Hoyerswerda GmbH, Lausitzer Platz 4, 02977 Hoyerswerda.

1. Mit dem Erwerb der Eintrittskarte beim Veranstalter oder autorisierten Vorverkaufsstellen kommt ein Vertrag über den Besuch des Lausitzer Seenland Festivals zwischen Veranstalter und Besucher zustande. Mit dem Erwerb der Eintrittskarte bestätigt der Besucher ferner, von den nachfolgend abgedruckten AGB Kenntnis genommen und sie als Vertragsbestandteil akzeptiert zu haben. Beim Betreten des Festivalgeländes einschließlich der ausgewiesenen Nebenflächen (Parkplätze, Campingplätze usw.) akzeptiert der Festivalbesucher die AGB in der aktuellsten Fassung.

Der Veranstalter behält sich vor, die AGB jederzeit zu aktualisieren und anzupassen. Es gilt immer nur die zuletzt veröffentlichte AGB. Die Veröffentlichung erfolgt auf der Webseite www.seenlandfestival.de sowie durch Aushang auf dem Veranstaltungsgelände.

2. Der Zutritt zum Festivalgelände wird nur mit einer personengebundenen Zutrittslegitimation (z.B. mit sogenannten Besucherbändchen) gestattet. Diese Zutrittslegitimation erhält der Festivalbesucher im Tausch gegen eine gültige Eintrittskarte.

Ein Weiterverkauf der erworbenen Eintrittskarte mit kommerziellen Absichten ist grundsätzlich untersagt. Ebenso ist die Weitergabe oder der Weiterverkauf der Eintrittslegitimation (z.B. sog. Besucherbändchen) an Dritte untersagt. Bei Entwertung der personengebundenen Zutrittslegitimation (z.B. der sog. Besucherbändchen) bzw. der Eintrittskarte erlischt auch die Berechtigung zum Betreten des Veranstaltungsgeländes.

Für den Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen das Verbot der kommerziellen Weiterveräußerung erworbener Eintrittskarten ist der Veranstalter berechtigt, nach dem Hamburger Brauch eine Vertragsstrafe nach billigem Ermessen festzusetzen, wobei die Höhe dieser Vertragsstrafe im Streitfall vom örtlich und sachlich zuständigen Gericht überprüft werden kann. Jedoch kann der Veranstalter höchstens 5.001,00 € fordern. Unberührt bleiben sonstige Schadenersatzansprüche des Veranstalters.

3. Soweit der Veranstalter für im Rahmen des Vertragsverhältnisses von ihm zu vertretende Schäden an Leben, Gesundheit und Körper haften muss, besteht diese Haftung ohne Einschränkung.

Dies gilt auch für alle Fälle, in denen aufgrund gesetzlicher Regelungen die Haftung nicht begrenzt werden darf oder kann. Darüber hinaus haftet der Veranstalter nur, soweit ihm grob fährlässiges oder vorsätzliches Verhalten oder Vertretenmüssen bezüglich Pflichtverletzungen oder Schäden zur Last fällt.

Haftungsbeschränkungen des Veranstalters nach den vorstehenden Regelungen gelten im Übrigen auch für die Haftung von Dritten, wie Verrichtungs- oder Erfüllungsgehilfen.

Soweit ferner der Veranstalter wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt hat bzw. die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten zu vertreten hat, soweit diese nur auf einfacher Fahrlässigkeit beruhen (ausgeschlossen Vertretenmüssen bei Schäden an Leben, Leib und Gesundheit), ist die Haftung des Veranstalters beschränkt auf den Ersatz des sogenannten vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens. Wesentliche Vertragsverpflichtungen sind solche, durch deren Einhaltung die vertragsgemäße Durchführung des Seenland Festivals bzw. der abgeschlossenen Konzertbesucherverträge erst ermöglich ist.

4. Die Veranstaltung kann bis zum Beginn ohne Angabe von Gründen abgesagt werden. In diesem Fall besteht lediglich ein Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises der Eintrittskarte. Ein darüber hinausgehender (Ersatz)Anspruch kann nicht geltend gemacht werden.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, solange der Veranstalter die Umstände des Wetters verantworten kann. Sollte der Veranstalter in den Witterungsumständen eine Gefahr für Körper und Gesundheit der Besucher, der Künstler oder des Personals sowie für sachliche Werte sehen, wird er die Veranstaltung abbrechen. In diesem Falle sowie bei Abbruch der Veranstaltung aus sonstigen Gründen höherer Gewalt, aufgrund behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung, aufgrund der Gefährdung von Festivalbesuchern durch Fehlverhalten anderer oder aufgrund sonstiger Gefahrensituationen besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzanspruch.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, aus Sicherheitsgründen den Zugang zu einzelnen Bereichen des Festivalgeländes oder der ausgewiesenen Nebenflächen (z.B. Campingplätze, Parkplätze) wegen Überfüllung zu beschränken. Hieraus ergeben sich ebenso keine Schadensersatzansprüche

5. Es ist untersagt, eigene Lebensmittel, Alkohol, Betäubungsmittel (gleich, ob verkehrsfähig oder nicht verkehrsfähig) sowie Glasbehälter jeder Art, Kanister, Plastikflaschen, PET-Flaschen, Dosen und/oder sonstige Trinkbehälter, Hartverpackungen, Kühltaschen und sonstige schwere Behältnisse, Fackeln und pyrotechnische Gegenstände, Waffen aller Art sowie sonstige gefährliche Gegenstände auf das Veranstaltungsgelände mitzunehmen. Beim Einlass erfolgt eine Sicherheitskontrolle durch den Ordnungsdienst (Security) vor Ort. Der Ordnungsdienst ist angewiesen, eine Leibes- und Taschenvisitation bei den Besuchern vorzunehmen. Die Besucher erklären sich ausdrücklich hiermit einverstanden. Werden Gegenstände der in diesem Punkt weiter oben genannten Art durch das Security-Personal bei der Einlasskontrolle aufgefunden, ist das Personal berechtigt, den Besucher zurückzuweisen bzw. vor Einlass des Besuchers darauf zu bestehen, dass dieser die oben genannten Gegenstände außerhalb des Festivalgeländes belässt. Weigert sich der Besucher, so kann ihm das Ordnungsdienst -Personal den Eintritt auf das Festivalgelände endgültig verwehren.

Jegliche Erstattungsansprüche des Konzertbesuchers sind in diesem Falle ausgeschlossen. Das Ordnungsdienst -Personal ist ferner berechtigt, womit sich der Konzertbesucher gleichfalls einverstanden erklärt, auf dem Festivalgelände Kontrollen durch zu führen, ob Besucher Gegenstände der in diesem Punkt weiter oben genannten Art mit sich führen.

Für diesen Fall ist das Ordnungsdienst-Personal berechtigt, auf Einziehung der genannten Gegenstände zu bestehen.

Weigert sich der Konzertbesucher, so ist das Ordnungsdienst -Personal berechtigt, den Konzertbesucher vom Festivalgelände zu verweisen.

Auch für diesen Fall bestehen keinerlei Ersatzansprüche des Besuchers.

Aus wichtigem Grund ist das Ordnungsdienst -Personal allerdings auch berechtigt, den Besucher sofort vom Festivalgelände zu verweisen, ohne vorher die Einziehung der Gegenstände anzubieten.

Im Übrigen behält sich der Veranstalter bzw. das Ordnungsdienst -Personal das Recht vor, Festivalbesuchern aus wichtigem Grunde den Einlass zu verwehren.

Als wichtiger Grund gilt beispielsweise erhebliche Alkoholisierung, Drogeneinfluss, Tragen von Symbolen verfassungswidriger Organisationen im Sinne des § 86 a StGB, Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften, gegen die Regeln der Sittlichkeit und des Anstandes oder gegen diese AGB. In diesem Falle hat der Festivalbesucher nur dann Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises der Eintrittskarte, soweit die Einlassverweigerung nicht von ihm zu vertreten ist. Für den Fall der Zurückweisung des Konzertbesuchers an der Einlasskontrolle aus dem sonstigen genannten wichtigem Grunde sind darüber hinausgehende Ersatzansprüche ausgeschlossen.

6. Dem Festivalbesucher ist bewusst, dass bei Musikveranstaltungen dieser Art mit erhöhten Schallemissionen zu rechnen ist. Der Festivalveranstalter trifft die notwendige Vorsorge, um dauerhafte Hör- oder Gesundheitsschäden zu vermeiden. Davon unabhängig ist auch der Festivalbesucher zum Schutz vor etwaigen Hör- oder Gesundheitsschäden angehalten, einen geeigneten Gehörschutz zu benutzen.

Dem Festivalbesucher ist weiterhin bewusst, dass die Teilnahme an einem längeren Festival auch eine körperliche Belastung darstellen kann und nur er selbst die Verantwortung dafür trägt, ob er dieser Belastung gewachsen ist.

Dem Festivalbesucher ist bekannt, dass er seine Bekleidung so wählen muss, dass sie der zu erwartende Witterung und sonstigen äußeren Einflüssen gerecht wird.

Der Besuch der Veranstaltung erfolgt immer auf eigene Gefahr.

7. Fotografieren für den privaten Gebrauch ist grundsätzlich gestattet – es sind nur Kleinbildkameras und Handys mit Kamerafunktion auf dem Gelände zugelassen. Nicht zugelassen sind professionelles Aufnahme- und Mitschnittequipment jeglicher Art, Kameras mit Zoomobjektiven oder mit Videofunktion sowie Aufzeichnungsgeräte (MP3/ MP4-Rekorder, Diktiergeräte etc.) jeglicher Art und Weise. Generell sind Mitschnitte jeglicher Art ohne die explizite Genehmigung des Veranstalters oder eines Künstlers verboten und die Veröffentlichung solcher Aufnahmen wird strafrechtlich verfolgt. Pressefotografen haben sich vorher bis zum genannten Termin akkreditieren zu lassen und dafür das bereitgestellte Formular auszufüllen.

8. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Veranstaltung örtlich und / oder terminlich zu verlegen. Ebenso behält er sich das Recht vor, das Programm zu ändern. Die einzelnen Absagen oder Änderungen werden durch den Veranstalter so früh wie möglich bekannt gegeben und können auch noch nach Beginn des Festivals aus wichtigem Grund stattfinden. Änderungen während des Festivals werden in geeigneter Weise (z.B. durch Ansagen, auf den Leinwänden oder durch Aushänge) bekannt gegeben. Hieraus können seitens des Festivalbesuchers keine Ansprüche jedweder Art abgeleitet werden.

9. Sofern der Besucher das Recht erhält, sein Fahrzeug auf dem Festivalgelände oder auf ausgewiesenen Nebenflächen zu parken, geschieht dies auf eigene Gefahr. Für Beschädigung oder Diebstahl übernimmt der Veranstalter keine Haftung, es sei denn ihm fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.

10. Der Veranstalter haftet nicht für verloren gegangene oder gestohlene Sachen.

11. Jede gewerbsmäßige Handlung seitens der Festivalbesucher ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters untersagt.

12. Auf dem gesamten Festivalgelände wird das Hausrecht vom Veranstalter bzw. durch beauftragte Dritte (z. B. Ordnungsdienst) ausgeübt.

13. Das so genannte Stage diving, crowd surfing, Pogen, das Klettern auf die Bühne, Traversen oder ähnliches ist grundsätzlich untersagt. Ebenso ist das Werfen von Gegenständen auf die Bühne oder gegen andere Besucher, das Urinieren oder Verrichten der Notdurft außerhalb der Toilettenanlangen, das Bemalen, Besprühen und Beschmutzen von baulichen Anlagen, Wänden und Sachen etc. sowie das Betreten von Bereichen und Räumen, welche nicht für Besucher freigegeben sind, untersagt. Ein solches Fehlverhalten führt zum Ausschluss von der Veranstaltung sowie der Erteilung eines Hausverbotes. Begeht ein Besucher bei der Veranstaltung Straftaten (z. B. Drogenhandel, Körperverletzung, Diebstahl, sexuelle Nötigung etc.) wird der Besucher sofort und ohne Vorwarnung von der Veranstaltung ausgeschlossen sowie gegen diesen Besucher Anzeige erstattet. Wer schuldhaft gegen diese AGB verstößt, ist dem Veranstalter für den daraus entstandenen Schaden ersatzpflichtig.

14. Auf dem gesamten Festivalgelände gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit. Kindern unter 7 Jahren ist der Zutritt zu einer Veranstaltung generell nicht gestattet. Kinder und Jugendliche im Alter von 8 Jahren bis 16 Jahren haben nur Zutritt in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person. Eine erziehungsbeauftragte Person ist jede Person über 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt oder soweit sie ein Kind oder eine jugendliche Person im Rahmen der Ausbildung oder der Jugendhilfe betreut (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 JuSchG). Jugendliche im Alter von 16 und einschließlich 17 Jahren, d.h. unter 18 Jahren, haben nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person oder einer erziehungsbeauftragten Person Zutritt. Erziehungsbeauftragte Personen haben in jedem Fall einen schriftlichen Nachweis ihrer Beauftragung mitzuführen und auf Verlangen eine Kopie des Ausweises der personensorgeberechtigten Person vorzuzeigen.

15. Tiere dürfen nicht auf das Festivalgelände mitgebracht werden.

16. Mit dem Betreten des Festivalgeländes willigt der Festivalbesucher unwiderruflich in die unentgeltliche Verwendung seines Bildnisses und seiner Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen, Sendungen und / oder Aufzeichnungen von Bild und / oder Ton, die vom Veranstalter oder dessen Beauftragten in Zusammenhang mit der Veranstaltung erstellt werden, sowie deren anschließenden Verwertung in allen gegenwärtigen und zukünftigen Medien (wie insbesondere in Form von Ton- und Bildträgern sowie der digitalen Verbreitung, z.B. über das Internet), ein.

17. Für alle Streitigkeiten auf vertraglicher oder gesetzlicher Grundlage wird – soweit gesetzlich zulässig – als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters vereinbart; es gilt deutsches Recht.

18. Sollte eine Klausel unwirksam sein, werden die übrigen Klauseln davon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Regelung.

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